Aktuelles
Regionaltreffen NRW im Neanderthal Museum

©Neanderthal Museum/H. Neumann
Das diesjährige Regionaltreffen von Nordrhein-Westfalen findet am 12. September 2009 im Neanderthal Museum in Mettmann statt.
Neben einem Wiedersehen mit alten Bekannten der IGA wird dies ein ganz lehrreicher Ausflug. „Woher kommen wir?” – „Wer sind wir?” – „Wohin gehen wir?” Diese zentrale Fragen leiten das Neanderthal Museum und werden dort anschaulich dargestellt.
Die Ausstellung zeigt die Spuren der Menschheit – von ihrer langen Reise von den Savannen zu den Großstädten heutzutage. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Neandertalern. Die lebensgroßen Figuren im Museum wurden auf Grundlage der gefunden Humanfossilien und mit wissenschaftlichen Methoden rekonstruiert.
Weitere Informationen und Anmeldung
Neuer Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg

Frank Kissling (41), Geschäftsführer der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg
Frank Kissling (41) ist neuer Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe (externer Link) behinderter Menschen Baden-Württemberg e.V. Er trat am 1. Juli 2009 in der Stuttgarter Geschäftsstelle die Nachfolge von Alexander Zoller an.
Der Diplom-Betriebswirt (BA) bringt seine mehrjährige Erfahrung in ver-schiedenen leitenden Positionen im Sozial- und Gesundheitswesen in die neue Aufgabe ein. Herr Kissling lebt mit seiner Familie in Esslingen am Neckar.
Hermann Seimetz, Senator E.h. und Vorsitzender der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg, schätzt sich froh, die Geschäftsstelle weiter in guten Händen zu wissen: Wir sind uns sicher, dass Herr Kissling sich in seine neue Aufgabe sehr schnell einarbeiten und sowohl unseren Mitgliedsverbänden als auch der Politik ein kompetenter Gesprächspartner sein wird.
Die LAG Selbsthilfe) Baden-Württemberg e.V. ist der Dachverband von 57 überregionalen Verbänden der Behinderten-Selbsthilfe in Baden-Württemberg. Sie wurde 1987 gegründet und vertritt die Interessen von mehr als 60.000 Einzelpersonen. Die IGA ist aufgrund ihrer Gründung in Bad Säckingen Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft in Baden-Württemberg.
Jetzt wird's bunt: IGA-Bote erstmals in Farbe

IGA-Bote Nr. 34
In Kürze erscheint die Sommerausgabe des IGA-Boten, und zwar erstmals in Farbe.
Schwerpunkt ist die diesjährige Familientagung am Möhnesee, über die in einem ausführlichen Bericht und mit zahlreichen Fotos berichtet wird. Dort hatten sich Anne Lehmann und ihre Töchter Stephanie und Clara in einem Vortrag bereits über die besondere Situation von Geschwistern behinderter Kinder gewidmet. Im IGA-Boten geht Anne Lehmann in ihrem Artikel nun noch einmal auf dieses Thema ein. Daher sind die drei diesmal auch auf dem Titel zu sehen.
Auf der Seite des IGA-Boten finden Sie weitere Inhalte dieser Ausgabe sowie das PDF zum herunterladen. Allen IGA-Mitgliedern wird das Heft wie immer in Kürze per Post zugestellt.
Diese Ausgabe wurde durch die Selbsthilfeförderung des AOK Bundesverbands unterstützt.
Erste Ganganalysen bei Erwachsenen mit AMC

Blick ins Ganglabor
Am vergangenen Freitag waren mit Julia Gebrande und Manuela Wettels die ersten Erwachsenen mit AMC zur Untersuchung im Ganglabor des Behandlungszentrums Aschau (externer Link). Weitere Mitglieder der IGA werden in den kommenden Monaten folgen und ebenfalls an der Reihenuntersuchung teilnehmen und somit das Forschungsprojekt der Orthopädischen Kinderklinik unterstützen. Die Klinik und die IGA hatten bereits im vergangenen Jahr zur Teilnahme aufgerufen.
Die Instrumentelle Ganganalyse wird in der Orthopädie zur Operationsvorbereitung, Therapieoptimierung und Qualitätskontrolle eingesetzt. Dazu werden den Probanden kleine Kügelchen auf die Gelenke geklebt, die beim Gehen von den acht Kameras im Ganglabor erkannt werden. Auf diese Weise können die Bewegungen am Computer aufgezeichnet und ein räumliches Bild des Gangs nachgebildet werden. Im Boden integrierte Druckmessplatten zeichnen zudem die auftretenden Kräfte bei den Schritten der Probanden auf.
Bislang wurden in Aschau nur die Gangbilder der AMC-Kinder untersucht, um deren Therapie zu planen. Da es jedoch kaum Forschungsliteratur hierzu gibt, sind bis heute die primären und sekundären (kompensatorischen) Gangmechanismen bei Patienten mit AMC weitgehend unbekannt. Eine Reihenuntersuchung von Erwachsenen soll das Verständnis erweitern und neue Erkenntnisse für die langfristige Therapieplanung bereits im Kindesalter liefern.
Die Kosten für die Untersuchungen werden vollständig vom Behandlungszentrum Aschau getragen. Sobald die ausgewerteten Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, werden diese veröffentlicht.
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