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Aktuelles

Befragung: Barrierefreies Reisen mit der Eisenbahn

Am heutigen 30. Oktober 2008 hat uns über die BAG Selbsthilfe eine Anfrage der Deutschen Bahn zu Barrieren beim Reisen mit der Eisenbahn erreicht.

Leider ist laut Anscheiben bereits am morgigen 31. Oktober 2008 der Einsendeschluss der Befragung. Aber wenn die Deutsche Bahn schon einmal Ihre Kunden zu Wort kommen lassen will, sollte man sich diese Gelegenheit auch unabhängig vom Einsendeschluss nicht entgehen lassen.

Im folgenden nun das Anschreiben zur Umfrage und weiter unten der Fragebogen selbst zum herunter laden.
Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Kristina Görrissen und ich schreibe zurzeit im Rahmen meines Studiums an der FH Osnabrück meine Diplomarbeit bei der Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten der Deutschen Bahn AG in Frankfurt. Das zentrale Thema meiner Studienabschlussarbeit ist dabei das barrierefreie Reisen mit der Eisenbahn im europaweiten Kontext. In diesem Rahmen führe ich unter anderem eine Befragung innerhalb der Zielgruppe der mobilitätseingeschränkten Menschen durch, um Erkenntnisse über zukünftige Optimierungschancen innerhalb der behindertengerechten Angebotsgestaltung der DB zu erhalten.

In diesem Zusammenhang interessiere ich mich besonders für Ihre Meinung und Ihre Erfahrungswerte bezüglich des derzeitigen Angebotes der DB, Ihre Verbesserungsvorschläge, sowie Ihre Ansichten bezüglich einer eventuell für Sie in Frage kommenden Auslandsreise mit der Eisenbahn. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich etwas Zeit nehmen könnten, um den beiliegenden Fragebogen auszufüllen.

Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Ihre Angaben werden selbstverständlich streng anonym und vertraulich behandelt und dienen ausschließlich der Durchführung dieser Studie.

Je nachdem ob Sie den Fragebogen lieber am Computer ausfüllen oder ausdrucken möchten: Die beigefügte Worddatei kann von Ihnen am Computer direkt über die Formularfelder bearbeitet und abschließend ausgedruckt, oder zuerst ausgedruckt und dann per Hand ausgefüllt werden. Speichern Sie den Fragebogen kurz ab und schicken Sie ihn per Post an die unten angegebene Adresse.

Bei der Version für sehbehinderte Menschen wurde auf die Formularfelder verzichtet, um ein einfaches schriftliches Beantworten der Fragen zu ermöglichen.

Um Ihre Anonymität und die Verwertung Ihrer Meinung zu gewährleisten, bitte ich Sie, den ausgefüllten Fragebogen bis zum 31. Oktober 2008 ausschließlich auf dem Postweg an mich zurückzusenden. Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihr Verständnis.

DB Fernverkehr AG
Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten (P.TVV 25)
z.Hd. Kristina Görrissen
Stephensonstr. 1
60326 Frankfurt

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne unter folgender Emailadresse zur Verfügung:
kristina.d.goerrissen@bahn.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Kristina Görrissen

DOC Fragebogen (allgemeine Version)



Neue Kontakte, neue Erfahrungen - Regionaltreffen Berlin-Brandenburg

Außenansicht
„Mit-Mensch-Hotel” in Berlin-Karlshorst
Was lange währte, wurde endlich gut: zum ersten Mal überhaupt seit Bestehen der IGA wurde Ende Oktober endlich auch in Berlin ein Regionaltreffen durchgeführt, zu dem auch die Mitglieder und Interessenten aus Brandenburg herzlich eingeladen worden waren. Die beiden IGA-Vorstandsmitglieder Katharina Engel, Kontaktstelle Berlin, sowie Franziska Wüstefeld hatten alles organisiert und fleißig Einladungen per Brief verschickt.

Austausch bei Café und Kuchen
Nette Gespräche bei Kaffee und Kuchen
Letztlich kamen 22 Gäste in Berlins Südosten. In Karlshorst trafen sich die AMC-Betroffenen und ihre Verwandten und Freunde, das Hotel „Mit-Mensch” für Gäste mit und ohne Handicap bot den idealen Treffpunkt. Bei Café und Kuchen ließ es sich wunderbar plaudern, „alte IGA-Hasen? gaben neuen Interessenten nützliche Tipps zum „Sich-Zurecht-Finden? in Berlin und Brandenburg. Auf besonders großes Interesse stießen mehrere Malbücher zum Thema „Schienen für AMC-Kinder?, die eine Gastfamilie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter angefertigt hatte.

Eltern mit Kindern
Mütter im Gespräch
Besonders wichtig war der Erfahrungsaustausch für eine noch sehr junge Mutter und ihren 2-jährigen Julian, der an AMC leidet. Sie kam eher per Zufall zu dem Regionaltreffen und hatte erst wenige Wochen zuvor von der Existenz der IGA mitbekommen. Julian war in einer Klinik in Berlins Südwesten zur Welt gekommen, und die dortigen Ärzte konnten sofort AMC diagnostizieren. Seither wurde er zweimal dort operiert. Beim Regionaltreffen erfuhr sie von der Spezialklinik in Aschau. Zudem konnte der Tipp gegeben werden, sich im Sozialpädiatrischen Zentrum des Virchow-Klinikums in Berlin-Wedding über die nächsten Schritte, die vor dem kleinen Julian liegen, zu informieren: bald soll's in den Kindergarten gehen, und hierzu gibt die Anlaufstelle im Virchow-Klinikum wertvolle Empfehlungen.

Nachdem noch diverse technische Hilfsmittel wie Strumpfanzieher in verschiedensten Versionen über die Kaffeetische wanderten, wurde lebhaft geplaudert über die Barrierefreiheit in der Hauptstadt, über Erfahrungen mit Krankengymnastik und Ärgernisse mit Behörden. Nach etwa vier Stunden trennten sich dann die Wege, und allgemein war man sich einig: Neuauflage höchst erwünscht!

Christoph Nachtigäller ist neuer Vorsitzender von ACHSE

Portraitfoto
Christoph Nachtigäller, neuer Vorsitzender von ACHSE
Christoph Nachtigäller ist neuer Vorsitzender der Allianz chronischer seltender Erkrankungen (ACHSE). Die Mitgliederversammlung der ACHSE hat am 24. Oktober 2008 in Hohenroda ihren neuen Vorstand gewählt. Aus dessen Mitte wurde der ehemalige Geschäftsführer der BAG Selbsthilfe zum Vorsitzenden berufen. Die bisherige Vorsitzende Anne Kreiling hatte aus Altersgründen nicht wieder kandidiert.

ACHSE ist ein Netzwerk von Patientenorganisationen von Kindern und erwachsenen Betroffenen mit (chronischen) Seltenen Erkrankungen und ihren Angehörigen. Die Interessengmeinschaft Arthrogryposis e.V. ist seit März 2006 Mitglied in der ACHSE.

Weitere Informationen zu ACHSE unter www.achse-online.de (externer Link)



Heribert Wettels in den Vorstand der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg gewählt

Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Baden-Württemberg
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Baden-Württemberg
Hermann Seimetz, Senator E.h., ist als Vorsitzender der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg (externer Link) auf der heutigen Mitgliederversammlung in Stuttgart einstimmig für drei weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Ebenso wieder gewählt wurden Willi Rudolf (Stellvertretender Vorsitzender), Jürgen Hanke (Schatzmeister) und Ulrich Schwarz (Schriftführer) sowie die Beisitzerin Brigitte Stähle. Beisitzer Vincent Stampehl hatte nicht mehr kandidiert. Neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurden Bärbel Kehl-Maurer und Heribert Wettels, 2. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Arthrogryposis e. V.

Damit verstärkt die IGA ihr Engagement in der Verbandsarbeit auf Landesebene. Seit ihrer Gründung 1992 in Bad Säckingen ist die IGA Mitglied in der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg. Auch beim Wechsel des Vereinssitzes der IGA nach Merzenich im Jahr 2007 durch die Wahl von Frank Große Heckmann zum 1. Vorsitzenden hat sie diese Mitgliedschaft beibehalten und aktiv ausgefüllt.

„Die Arbeit der Dachverbänden auf der politischen Ebene ergänzt in idealer Weise, was wir als Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Arthrogryposis selbst leisten können”, erläutert Heribert Wettels. Durch die Bündelung gleicher Interessen bei den Verbandsvertretern verschiedener Behinderungen und chronischer Erkrankungen, lässt sich gemeinsam mehr Gehör verschaffen und auch mehr erreichen. „Aber auch ein Dachverband lebt nur von dem aktiven Engagement seiner Mitglieder. Nun ergibt sich die Chance hier etwas zurück zu geben”, so Wettels weiter.

Die IGA ist außerdem Mitglied in der BAG Selbsthilfe, bei ACHSE, im Sozialverband VdK Deutschland und bei Mobil mit Behinderung. Weitere Informationen unter Verbandsarbeit.

Die REHACARE in Düsseldorf ist eröffnet

Auf dem Stand der IGA
Auf der REHACARE in Düsseldorf
Vergangenen Mittwoch eröffnete die 19. Internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege in Düsseldorf ihre Tore. Natürlich ist auch in diesem Jahr die IGA auf der "Rehacare" vertreten. Vom 15. bis zum 18 Oktober 2008 findet man den Infostand der Interessengemeinschaft in Halle 6, Stand D09, in Gemeinschaft mit anderen BAG-Ständen.

Zahlreiche IGA-Mitglieder standen Messebesuchern in den vergangenen Tagen Rede und Antwort. Neben interessierten Laien und AMC-Betroffenen fanden sich auch viele Fachbesucher, hierunter Heilerziehungspfleger, Physio- sowie Ergotherapeuten und Mediziner, am Stand ein.

Genau am Hauptgang gelegen, strömten jeden Vormittag unzählige Messefreunde an dem in den IGA-Farben gehaltenen Informationspunkt vorbei. Gegen früher Nachmittag ebbte der Besuchersturm bisher ab. Dennoch kann die Interessengemeinschaft nicht klagen: „Im Vergleich zum vorherigen Jahr fanden augenscheinlich mehr Leute den Weg auf die Rehacare”, so heute der 1. Vorsitzende Frank Grosse Heckmann. Die Herbstferien, der Lokführerstreik sowie ein Ausstellerstreik hatten 2007 für einen schwache Zahl an Besuchern gesorgt.

Die IGA dankt alles fleißigen Helfern, die dieses Jahr die Zeit und Muße fanden, sich auf der Düsseldorfer Messe zu engagieren.

Besuchen Sie uns auf der REHACARE in Düsseldorf!

Logo der Messe REHACARE REHACARE International, Düsseldorf
Vom 15. bis 18. Oktober 2008 findet in Düsseldorf wieder die Messe REHACARE International statt. Zahlreiche Aussteller zeigen in den Hallen 3-7 des Messegeländes alles rund um Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration.

Wie in den vergangen Jahren ist auch die IGA wieder als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand der BAG Selbsthilfe vertreten. Besuchen Sie uns in Halle 6, Stand D09! Unser Messeteam freut sich auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie im Internet unter externer Link http://www.rehacare.de/.

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