* Navigation überspringen

Aktuelles

Regionaltreffen Bayern/Baden-Württemberg in Ingolstadt

Mit der gemeinsamen Tagesveranstaltung von Bayern und Baden-Württemberg wurde am Samstag, den 27. September 2008, die Reihe der diesjährigen Regionaltreffen fortgesetzt. Insgesamt 52 Mitglieder trafen sich in Ingolstadt.

Kind auf Pferd sitzend
Hoch zu Ross [vergrößern]
Zum „Gut Aufeld”, einer Einrichtung der Lebenshilfe, gehört eine Reitanlage. Dort konnten die Kinder am Vormittag unter der Aufsicht von erfahrenen Reittherapeuten Bekanntschaft mit den Pferden machen. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung.

Jugendliche auf einem Spezialrad
Mobil mit einem Spezialrad [vergrößern]
Viel Anklang fand auch die Möglichkeit, Spezialräder der Firma Hase auszuprobieren. Klaus Vogel, Vertriebsmitarbeiter des Waltroper Herstellers, hatte eine ganze Reihe unterschiedlicher Modelle mitgebracht, mit denen Kinder und Eltern auf dem Gelände ihre Runden drehen konnten.

Am Nachmittag bekam das Regionaltreffen hohen Besuch von Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann, der zugleich auch Vorsitzender der örtlichen Lebenshilfe und damit Hausherr des „Gut Aufeld” ist. Er begrüßte die IGA-Mitglieder im Namen der der Stadt Ingolstadt.


Dr. Hans-Joachim Gubba, Dr. Anne Lehmann und Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann
Ebenfalls zu Gast war Dr. Hans-Joachim Gubba, Orthopäde aus Ingolstadt mit den Schwerpunkten Kinderorthopädie und Chirotherapie. Dr. Gubba ist – wie auch unser Schirmherr Dr. Johannes Correll – Gründungsmitglied von „Doctors for Disabled”. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt die orthopädische Versorgung in Ländern der so genannten Dritten Welt zu verbessern. So reist das ehrenamtliche Team beispielsweise mehrmals im Jahr nach Mali, um dort insbesondere Klumpfüße mit der Ponseti-Methode (vgl. PDF Report der 10. IGA-Familientagung) zu behandeln und Operationen durchzuführen.

Gesprächsrunde
Viel Zeit zum Austausch [vergrößern]
Vor allem gab es aber auch viel Zeit und Gelegenheit für individuelle Kontakte der Mitglieder untereinander. Eine Gruppe hatte sich beispielsweise am Nachmittag über Erfahrungen mit der Eingliederungshilfe ausgetauscht. Die Unterlage von Manuela Wettels zu diesem Thema kann im Mitgliederbereich Schloss auf der Seite zum 3. Erwachsenentreffen herunter geladen werden.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung maßgeblich von den IGA-Mitgliedern Dr. Anne Lehmann, Bianca und Markus Ulbrich sowie Manuela Wettels und Martina Muffler.

Die IGA will es wissen: wer und wo?

Ausriss des Fragebogens
Die IGA befragt über 120 Kliniken und Institute zu ihrer Erfahrung
Aufgrund der Seltenheit gibt es nur wenige Ärzte und Kliniken, die sich intensiv mit der Diagnostik und Therapie von Arthrogryposis multiplex congenita beschäftigen. Dabei spielen mehrere Fachrichtungen eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel die Neuropädiatrie, Orthopädie oder auch die Humangenetik.

Zu zahlreichen Mediziner hat die IGA seit Jahren intensiven Kontakt und pflegt einen regen Austausch. Auch über die Mitglieder, die in vielen verschiedenen Kliniken in Behandlung sind, erhält der Verein regelmäßig Rückmeldungen. Dabei wird immer wieder deutlich, dass es auf der einen Seite Spezialkliniken mit einem vergleichsweise großen Erfahrungsschatz gibt, auf der anderen Seite aber auch viele regionale Häuser, die sich mit der AMC noch nicht so intensiv auseinander gesetzt haben. Der Wissenstand und die Vorgehensweise sind entsprechend uneinheitlich.

Aus diesem Grund hat der Vorstand der IGA eine Aktion gestartet, bei der zunächst einmal der aktuelle Status systematisch erfasst werden soll. Es soll geklärt werden, welche Mediziner sich an welchen Kliniken mit AMC befassen-

Zu diesem Zweck wurden in diesen Tagen an über 120 Kliniken und Institute in Deutschland, Österreich und der Schweiz Fragebögen versandt, in denen der Erfahrungsstand nach Selbsteinschätzung der Kliniken in den verschiedenen Fachrichtungen abgefragt wird. In den Fragebögen wird aber ausdrücklich auch darum gebeten, Experten und Ansprechpartner innerhalb und außerhalb des eigenen Instituts zu benennen. Darüber hinaus wird die Bereitschaft abgefragt, sich als Experte an einem „Runden Tisch” zu beteiligen.

Fernziel ist es einheitliche Behandlungsrichtlinien für Arthrogryposis auf einem breiten fachlichen Konsens zu etablieren. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber der erste Schritt ist gemacht.

Regionaltreffen Schweiz am Viewaldstättersee

Gruppenbild
Rund 50 Teilnehmer beim Regionaltreffen in der Schweiz [vergrößern]
Am Sonntag, den 21. September 2008, fand das Regionaltreffen der IGA-Mitglieder aus der Schweiz mit rund 50 Teilnehmern statt. Der Tag wurde maßgeblich von Eva Graf und Thomas Z'Rotz sowie weiteren Helfern organisiert.

Personen sitzen mit Getränken am Tisch
Apéro an Bord [vergrößern]
Der Tag begann morgens um 10 Uhr am Inselquai von Luzern, wo die Gruppe zur Schifffahrt über den Vierwaldstättersee aufgebrochen ist. An Bord gab es einen Apéero und die erste Gelegenheit sich kennen zu lernen und auszutauschen. Nach etwa einstündiger Fahrt war Stansstad erreicht, wo im Ökumenisches Kirchgemeindezentrum Öki bereits das Mittagessen wartete.


Frischer Wind an Deck [vergrößern]
Nach einer allgemeinen Kennenlernrunde bildeten sich mehrere Gruppen, um intensiver über verschiedene Themen zu besprechen. Dabei entstanden interessante Diskussionen und ein lebhafter Gedankenaustausch. Kaffee und Kuchen sorgten für den nötigen Nachschub an Energie.

Die Gruppe geht von Bord
Ankunft in Stansstad [vergrößern]
Die Stimmung beim Regionaltreffen war hervorragen und alle Teilnehmer waren sich einig, dass solche Treffen künftig häufiger stattfinden sollten. Besonders für die Schweizer sind die großen Treffen in Deutschland weit entfernt und oft schlecht zu erreichen.





AMC-Crack holt Gold in Peking


Jochen Wollmert holt Tischtennis-Gold in Peking
Er hat wieder zugeschlagen: der AMC-Betroffene Jochen Wollmert hat bei den 13. Paralympics in Peking (externer Link) die erste Goldmedaille für das deutsche Tischtennis-Team gewonnen. Am 11. September besiegte der Athlet des BS Solingen im University Gymnasium im Einzelfinale der Startklasse M7 den Chinesen Chaoqun Ye mit 3:1 Sätzen. Im entscheidenden vierten Satz verwandelte Wollmert seinen ersten Matchball zum 11:9.

Bronze gewann der Spanier Alvaro Valera, der den Amerikaner Mitchell Seidenfeld ebenfalls mit 3:1 bezwang. Einen Tag zuvor hatte Andrea Zimmerer aus Preetz Silber und damit die erste Medaille der deutschen Tischtennis-Mannschaft gewonnen.

Mehr Informationen zu Jochen Wollmert finden Sie im IGA-Boten, Sommerausgabe 2005 – damals führten wir ein ausführliches Interview mit „unserem” sportlichen Aushängeschild. Wir gratulieren unserm Goldjungen Jochen Wollmert!

Archiv
März 2006 Juli 2006 August 2006 September 2006 Oktober 2006 November 2006 Dezember 2006 Januar 2007 Februar 2007 März 2007 April 2007 Mai 2007 Juni 2007 Juli 2007 August 2007 September 2007 Oktober 2007 November 2007 Dezember 2007 Februar 2008 März 2008 April 2008 Mai 2008 Juni 2008 Juli 2008 August 2008 September 2008 Oktober 2008 November 2008 Dezember 2008 Januar 2009 Februar 2009 März 2009 April 2009 Mai 2009 Juni 2009 Juli 2009 August 2009 September 2009 Oktober 2009 November 2009 Dezember 2009 Januar 2010

Powered by Blogger