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Aktuelles

Vorbereitungen zur 11. IGA-Familientagung haben begonnen


Rund 200 Teilnehmer kamen zur Familientagung im Jahr 2007 [vergrößern]
Mit der ersten Sitzung des Orga-Teams in Freiburg haben die konkreten Planungen für die 11. IGA-Familientagung begonnen. Diese wird vom 21. bis 24. Mai 2009 wieder am Möhnesee stattfinden. Den Termin sollte sich jedes IGA-Mitglied vormerken.

Ein erster Zeitplan mit den angedachten Vorträgen und dem Rahmenprogramm wurde entworfen. Nun werden die vorgesehenen Referenten vom Orga-Team zur Mitwirkung eingeladen. Sobald hier verbindliche Zusagen erfolgt sind und das Tagungsprogramm damit weitgehend feststeht, werden weitere Details auf der Veranstaltungsseite der IGA-Website veröffentlicht.

Wie immer findet im Rahmen der Familientagung auch die Mitgliederversammlung mit Wahlen des Vorstands für die nächste zweijährige Amtszeit statt.

Die Anmeldeunterlagen sind voraussichtlich ab Januar 2009 verfügbar.

Im Jahr 2007 nahmen an der 10. IGA-Familientagung rund 200 Personen teil. Die IGA, insbesondere das Orga-Team, würde sich über eine ebenso große Resonanz für das kommende Jahr sehr freuen.

Regionaltreffen Nordrhein-Westfalen in Oberhausen


Teilnehmer des Regionaltreffens
Am 23. August 2008 trafen sich im CentrO Oberhausen 40 Mitglieder zu dem Regionaltreffen in Nordrhein-Westfalen. Doch zuvor konnte man in dem Einkaufsparadies nach Herzens Lust shoppen, welches viele der Mitglieder nutzten.

Man war sich einig: So ein Treffen sollte häufiger stattfinden
Das von der Familie Rheinländer organisierte Treffen fand dann zum Kaffee und Kuchen in der Zeche Jakobi statt. In einer lockeren und gemütlichen Atmosphäre konnte man seine Erfahrungen austauschen, neue Bekanntschaften knüpfen und über die Zukunft der IGA reden. Bei dieser Veranstaltung verzichtete man auf ein Rahmenprogramm um somit das persönliche Gespräch zu ermöglichen. So konnten Therapieformen, Kliniken, Therapeuten, etc. in ausreichender Zeit ausgetauscht und diskutiert werden.

Zufriedene Teilnehmer waren sich einig, das solch ein Treffen in regelmäßigen Abständen stattfinden darf und auch gerne sich bereit erklärten, an der Organisation mitzuwirken.

Neues Merkblatt zum Persönlichen Budget

Die Liste der Merkblätter wurde um ein weiteres zum Persönlichen Budget ergänzt. In aller Kürze wird hier das wichtigste zu diesem Thema dargestellt.

Zugangsdaten zum Mitgliederbereich geändert

Am Mittwoch, den 6. August 2008 wurden die Zugangsdaten zum Mitgliederbereich Schloss geändert. Der Benutzername ist unverändert geblieben. Das neue Passwort wurde allen per E-Mail erreichbaren Mitgliedern auf diesem Weg mitgeteilt.

Mitglieder, denen die neuen Zugangstdaten nicht bekannt sind, können sich an info@arthrogryposis.de wenden.

Zu Gast im Behandlungszentrum Vogtareuth

Bericht von Manuela und Heribert Wettels

Gruppenbild der genannten Personen
Dr. Sean Nader, Tina Kastner und Barbara vom Behandlungszentrum Vogtareuth
Seit dem 1. Januar 2008 ist eine neue Klinik auf der Landkarte der AMC-Behandlung erschienen. An diesem Tag hat am Behandlungszentrum Vogtareuth im oberbayerischen Chiemgau die Kinderorthopädische Klinik unter der Leitung von Dr. Sean Nader eröffnet.

Auch wenn die Kinderorthopädie dort neu ist, so sind die meisten Mitarbeiter des Teams für die IGA und ihre Mitglieder keine Unbekannten. Bereits seit mehreren Jahren hat Dr. Nader sich an der Orthopädischen Kinderklinik Aschau mit der AMC befasst; zuletzt als Funktionsoberarzt. Ebenso bekannt dürften vielen die Namen Dr. Sylvie Marx, Tina Kastner und Barbara Schweiger sein, die inzwischen ebenfalls dort arbeiten. Insgesamt hat die Kinderorthopädie derzeit vier ärztliche Mitarbeiter, ab November 2008 werden es fünf sein.

In den vergangenen Monaten haben sich einige Mitglieder für den neuen Standort entschieden und uns zurück gemeldet, dass sie sich dort wohl fühlen. Etwa sieben Monate nach der Eröffnung konnten wir auf Einladung der Klinik nun am Samstag, den 26. Juli 2008, dem Behandlungszentrum Vogtareuth einen offiziellen Besuch als IGA abstatten.

Empfangen wurden wir von Dr. Sean Nader, Tina Kastner (Physiotherapie) und Barbara Schweiger (Ergotherapie). Der Geschäftsführer war wegen anderer Termine verhindert, ließ sich jedoch ausdrücklich entschuldigen. Er möchte die IGA aber unbedingt gerne bei nächster Gelegenheit kennen lernen.

Da die Kinderorthopädie erst zu Jahresbeginn gegründet wurde, ist derzeit noch einiges im Aufbau. Im Moment hat man 18 reguläre Betten. Die Nachfrage ist aber so groß, dass man oft zusätzliche Betten in den Zimmern unterbringen muss, was eigentlich nicht der Philosophie der Klinik entspricht. Aber man will natürlich auch niemanden weg schicken müssen und die Warteliste nicht allzu lang werden lassen, da gerade bei Kindern Zeit kostbar ist. Die Patienten und Eltern haben sich mit dem vorrübergehenden Zustand aber arrangiert, und es gibt keine Klagen.

Bereits im November wird es jedoch Abhilfe geben. Dann kann die Kinderorthopädie bereits einen Neubau mit 30 Betten beziehen. Trotz Baukosten in Millionenhöhe ist aber auch dieser nur ein Provisorium für vier weitere Jahre. Im Zuge des Neubaus eines OP-Trakts wird nochmal richtig angebaut. Dann wird die Kinderorthopädie unmittelbar an die Neuropädiatrie angrenzen. Ziel ist es, in Vogtareuth ein komplettes Pädiatrisches Zentrum entstehen zu lassen, in dem die verschiedenen Disziplinen sehr eng miteinander kooperieren. Das sind insbesondere die Neuropädiatrie, Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum, aber bei Bedarf auch Gefäßchirurgie und Plastische Chriurgie. Auch die Behandlung von Erwachsenen mit AMC ist in enger Zusammenarbeit mit der Orthopädie für Erwachsene möglich. Diese Zukunftsperspektive der vernetzten Behandlung an einem Ort ist Dr. Nader ein ganz besonderes Anliegen, und daran sieht er auch den einmaligen Vorteil des Standorts Vogtareuth.

Auf dem Rundgang durch die anderen Kliniken des Behandlungszentrums wurde uns erst die eigentliche Größe bewußt. Von außen am Haupteingang wirkt die Klinik gar nicht so groß, was hauptsächlich daran liegt, dass man nicht in die Höhe gebaut hat. Aber mit allen Verschachtelungen ist das Behandlungszentrum wirklich groß. Dennoch herrscht hier – soweit wir da einen Einblick gewinnen konnten –, eine sehr ruhige, freundliche und angenehme Atmosphäre. Das haben uns ja auch zahlreiche Mitglieder bereits berichtet.

Wir waren beeindruckt davon, mit wie viel Elan und Energie der Aufbau der Kinderorthopädischen Klinik voran getrieben wird und was in der kurzen Zeit bereits erreicht wurde. Wir wünschen dem Team von Dr. Nader viel Erfolg bei der Umsetzung der große Pläne für die Zukunft. Als IGA werden wir natürlich nach besten Kräften unterstützen, was unseren Mitgliedern zugute kommt und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

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