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Aktuelles

Neu: Soziale Lesezeichen

Als kleines Weihnachtsgeschenk gibt es ab heute etwas Neues auf arthrogryposis.de, und zwar so genannte Social Bookmarks.

Am Ende jeder Seite befindet sich jetzt Link, der mit Lesezeichen betitelt ist. Dieser führt zur Website von del.icio.us, auf der man – sobald man sich dort völlig kostenlos registriert hat – die Adresse der Seite, auf der man soeben war speichern kann – zum Teilen, Empfehlen oder Aufbewahren.

Das ist praktisch, denn so hat man von jedem Computer aus Zugriff auf seine ganz persönlichen Favoriten. Und weil man sie auch noch mit Schlagwörtern (den so genannten Tags) versehen kann, lassen sie sich auch in umfangreichen Linksammlungen leicht wiederfinden.

Aber Social Bookmarks können noch mehr. Man kann sehen wie viele Leute auf der Plattform die gleiche Seite notiert haben. Und man findet mit einem Klick weitere Seiten im Web, die andere Leute für die gleichen Schlagworte wichtig oder interessant finden. Damit sind Social Bookmarks echte Alternativen zu klassischen Suchmaschinen. Mit ihnen kann man Seiten entdecken, die man in einer Suchmaschine in mitten einer Flut von Treffern nie wahrgenommen hätte.

del.icio.us ist nur eine von vielen Plattformen für Social Bookmarks, die sich in letzter Zeit etabliert haben. Weltweit ist del.icio.us derzeit der größte Anbieter und gehört mittlerweile zum Netzwerk von Yahoo!

Für arthrogryposis.de ist dies zunächst ein Versuch, wie solche neuen Funktionen ankommen. Über Rückmeldungen im Forum wird gebeten.

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Der IGA-Bote Nr. 31 ist erschienen

Titelbild
IGA-Bote Nr. 31
Zum Abschluss des Jahres ist soeben die 31. Ausgabe des IGA-Boten erschienen und wurde den Mitgliedern per Post zugestellt. Das vollständige ist auch wieder als PDF zum herunterladen verfügbar.

Die Themen der aktuellen Ausgabe sind unter anderem das internationalen Fachsymposium in Birmingham sowie das Persönliche Budget, das Pflege und Hilfe in Eigenregie ermöglichen soll.
Im Beitrag „Thabeas Weg in die Schule” schilder die Erfahrungen mit der integrativen Einschulung ihrer Tochter. Außerdem hat die Redaktion ein Interview geführt mir Dr. Leonhard Döderlein, dem neuen Chefarzt der Kinderklinik in Aschau. Darüber hinaus erfährt gibt es unter dem Motto „Winterspeck ade!” Fitnesstipps für AMC-Betroffene und „Behinderte Cartoons” von Phil Hubbe.
Die 32. Ausgabe des IGA-Boten ist für Sommer 2008 geplant.

Behinderungen im Fokus

Walter Momper hält die Eröffnungsrede
Walter Momper bei der Ausstellungseröffnung
Pünktlich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung ist am 3. Dezember im Berliner Abgeordnetenhaus die Ausstellung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin eröffnet worden. Zu sehen sind Plakate und Infotafeln der insgesamt 50 verschiedenen Mitgliedsvereine, darunter die ACHSE und somit auch die IGA. Für uns war Vorstandsmitglied Frank Preiss bei der feierlichen Eröffnung dabei.

Gang im Abgeordnetenhaus mit der Ausstellung
Über 50 verschiedene Behinderungen im Fokus
Musikalisch untermalt von jungen Nachwuchsmusikern aus dem Berliner Bezirk Spandau hielt zunächst Parlamentspräsident Walter Momper eine Eröffnungsrede. Der ehemalige Regierende Bürgermeister nutzte die Gelegenheit und zog eine Bilanz der hauptstädtischen Integrationspolitik. „Es gibt natürlich weiterhin viel zu tun. Aber auch das bereits Erreichte darf man an solch einem Tag wie heute durchaus in Erinnerung rufen”, sagte der SPD-Politiker.
Stellwand der IGA
Bunter Farbtupfer und „Hingucker”: die IGA-Stellwand
Besonders seit dem Mauerfall vor 18 Jahren, damals war Momper Regierender Bürgermeister, habe sich sehr vieles bewegt. Angefangen mit Absenkungen von Bürgersteigen bis hin zur Schaffung barrierefreier U- und S-Bahnhöfe könne man auf eine gute Bilanz zurückblicken. Doch nach wie vor gelte es, besonders die Barrieren in den Köpfen abzubauen. „Vielleicht kann dazu auch diese Ausstellung einen Beitrag leisten. Ich werde jedenfalls die Abgeordneten in diesem Hause dazu ermuntern, Ihre Ausstellung zu besuchen.”, versprach Momper.

Dem Grußwort und Dank des Vorsitzenden der LV Selbsthilfe Berlin, Dr. Schmidt, folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die Flure im zweiten Obergeschoss des Abgeordnetenhauses.
Frank Preiss vor der Stellwand der IGA
Frank Preiss war vor Ort
Die Bandbreite der hierbei präsentierten Behinderungsarten reicht von Gehörlosen über Blinde bis hin zu Rheumatikern, Spina Bifida-Betroffenen, Autisten, Spastikern, Kleinwüchsigen – und eben Arthrogryposis-Betroffenen. Mit Plakaten und Infowänden geben die verschiedenen Gruppen und Vereine Einblicke in ihre Arbeit und den jeweiligen Forschungsstand.
vor der Stellwand
Ulrich und Mario Klingebiel haben die Stellwand aufgebaut

Noch bis zum 22. Dezember ist die Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus bei freiem Eintritt geöffnet.









Pflege und Hilfe in Eigenregie - das Persönliche Budget

Selbstbestimmtes Leben: Persönliches Budget
Schon seit sechs Jahren gibt es die Leistungsform des Persönlichen Budgets im Neunten Sozialgesetzbuch, doch erst jetzt besteht darauf auch ein Rechtsanspruch.
Ab dem 1. Januar 2008 wird aus dem Persönlichen Budget eine Regelleistung, die behinderte Menschen beantragen können. Damit werden behinderte Menschen zu Budgetnehmerinnen und -nehmer, die den „Einkauf” der Leistungen eigenverantwortlich, selbständig und selbstbestimmt regeln können; sie werden Käufer, Kunden oder Arbeitgeber. Als Experten in eigener Sache entscheiden sie so selbst, welche Hilfen für sie am besten sind und welcher Dienst und welche Person zu dem von ihnen gewünschten Zeitpunkt eine Leistung erbringen soll.

Weitere Informationen zum Persönlichen Budget finden sich im kommenden IGA-Boten, auf den Informationsseiten der Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen externer Link Budget-Tour und externer Link SGB IX umsetzen, im externer Link Familienratgeber der Aktion Mensch oder in der externer Link Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

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