Aktuelles
Selbsthilfeförderung der Krankenkassen unterstützt die IGA
Seit vielen Jahren ist die Selbsthilfeförderung durch die Gesetzliche Krankenversicherung neben den Mitgliedsbeiträgen und einzelnen Spenden die wichtigste Finanzierungsquelle der Interessengemeinschaft Arthrogryposis e. V. Diese Förderung erfolgt aus den Beiträgen aller Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen und ist gesetzlich geregelt. Sie steht als gemeinnützig anerkannten Organsationen der Selbsthilfe auf Antrag zu. Ohne diese könnte die IGA ihre vielfältige Arbeit nicht finanzieren.
Eine Säule dieser Finanzierungsart ist die so genannte „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene”. Hier haben sich mehere gesetzliche Krankenkassen zusammengeschlossen. Hierzu gehören der Verband der Ersatzkassen (vdek), der AOK-Bundesverband, der BKK-Bundesverband, die IKK, die Knappschaft und der Spitzenverband der landwirtschfatlichen Sozialversicherung. Sie gewähren den Selbsthilforganisationen wie der IGA pauschale Förderungen für wiederkehrende Aufgaben der allgemeinen Vereinsarbeit. Hierzu zählen unter anderem Bürokosten wie Porto etc., Kosten für Öffentlichkeitsarbeit, Reisekosten oder auch die regelmäßige Herausgabe des IGA-Boten.
Für das laufende Jahr 2010 hat die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene der IGA wie beantragt eine Pauschalförderung in Höhe von 8.000 Euro bewilligt und somit die Finanzierung wesentlicher Teile der Vereinsarbeit sichergestellt. Insgesamt werden durch die gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr 8,7 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsförderung den Selbsthilfeverbänden auf Bundesebene zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus existiert eine projektbezogene Förderung einzelner Krankenkassen.
Der Vorstand der IGA dankt der GKV-Gemeinschaftsförderung für die gewährte Unterstützung.