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Aktuelles

Erstes Zentrum für seltene Erkrankungen in Deutschland

Urkundenübergabe
Eva Luise Köhler übergibt die Gründungsurkunde an Institutssprecher Prof. Dr. Olaf Riess / Foto: Uniklinik Tübingen [vergrößern]

Das Behandlungs- und Forschungszentrum für Seltene Erkrankungen Tübingen (ZSE Tübingen) hat seinen Betrieb aufgenommen. Es ist das erste seiner Art in Deutschland. Zur Gründungsveranstaltung im Januar 2010 besuchte Eva Luise Köhler, Gattin des Bundspräsidentin und Schirmherrin der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), das Institut.

Seltene Erkrankungen sind häufig. Etwa 3 Millionen Patienten in Deutschland leiden unter einer seltenen Erkrankung. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn weniger als 5 von 10.000 Menschen an ihr erkrankt sind. Diagnostik, Behandlung, Therapie und Forschung verlangen die enge Zusammenarbeit von Spezialisten vieler Fachrichtungen. Diese Merkmale treffen auch auf die Arthrogryposis multiplex congenita zu. Ein Grund für die IGA sich in der ACHSE (externer Link) zu engagieren.

Patienten mit seltenen Erkrankungen adäquat zu behandeln, seltene Krankheiten vor Ort, in nationalen und internationalen Verbünden zu erforschen sowie die multiprofessionelle Kooperation zu fördern, das hat sich das Behandlungs- und Forschungszentrum für Seltene Erkrankungen Tübingen (ZSE Tübingen) zur Aufgabe gemacht. „Unsere Ziel ist es, mit dieser neuen Struktur richtungweisend für die Gründung weiterer Zentren in Deutschland zu sein”, sagt Prof. Dr. Olaf Riess, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Genetik am Universitätsklinikum Tübingen und Sprecher des neuen Zentrums.

Weitere Informationen zum ZSE Tübingen finden sich unter www.zse-tuebingen.de (externer Link).