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Aktuelles

Jahresrückblick 2008

Für die IGA war 2008 ein Jahr mit besonders vielen Ereignissen. Zahlreiche Vorhaben, die sich der Vorstand vorgenommen hatte, konnten umgesetzt werden.

Eine Delegation der IGA besuchte im Februar das Virchow-Klinikum in Berlin und stellte fest, dass dort überraschend reichhaltige Erfahrung mit der Arthrogryposis vorhanden ist.

Im März wurde dann ein großer Meilenstein erreicht: die IGA begrüßte mit Familie Rosenfeld aus Köln ihre 500. Mitglieder. Der Sohn Alexander, genannt Sascha, wurde aus der Ukraine adoptiert. Die spannenden Umstände dieses Unterfangens waren als Fortsetzungsgeschichte in den beiden Ausgaben des IGA-Boten diesen Jahres zu lesen.

Nachdem die Emotionen um den Führungswechsel an der Orthopädischen Kinderklinik in Aschau zu Jahresbeginn ziemlich hoch gekocht waren, kam es am 8. März zu einem ersten großen Treffen zwischen der Geschäftsführung der Klinik, dem Chefarzt Dr. Döderlein mit seinem Team und dem Vorstand der IGA.

Es folgte die Phase der Messen uns Ausstellungen. Erstmalig ist die IGA im April als Aussteller auf der Messe „Miteinander leben” in Berlin vertreten. Die Eindrücke waren ob der etwas chaotischen Organisation seitens des Veranstalters etwas gemischt. Im Mai folgten „Mittendrin statt außen vor” auf Landesgartenschau in Bad Rappenau, der Tag der Selbsthilfegruppen in Lüchow, der Tag der Begegnungen in Xanten und die „Orthopädie und Rehatechnik” in Leipzig.

Der Höhepunkt des Juni war das nunmehr bereits 3. IGA-Erwachsenentreffen in Uder. Mit 90 Teilnehmern war das Erwachsenentreffen 2008 doppelt so gut besucht wie zwei Jahre zuvor.

Im Rahmen ihrer Studienreise nach Kanada hatte Sindy Haberkorn im Juli die Gelegenheit Prof. Judith Hall in Vancouver zu treffen, die sich spontan bereit erklärte, als Referentin zur 11. IGA-Familientagung im Mai 2009 zu kommen.

Bereits zum Jahreswechsel hatte Dr. Nader, vormals Oberarzt in Aschau, die Leitung der neuen Kinderorthopädie am Behandlungszentrum Vogtareuth übernommen. Damit ist eine neue Klinik auf der Landkarte der AMC-Behandlung erschienen. Die IGA stattete im August einen ersten Besuch ab und war auch im November bei der Eröffnung der neuen Station vertreten.

Am 23. August machte Nordrhein-Westfalen dann den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Regionaltreffen, die dann auch in Rheinland-Pfalz mit dem Saarland, in der Schweiz, in Bayern und Baden-Württemberg und schließlich auch in Berlin stattfanden.

In Peking finden die 13. Paralympics statt und Jochen Wollmert holt als Sportler mit AMC zum wiederholten Mal Gold im Tischtennis.

Während die meisten Messen schon früher im Jahr stattgefunden haben, hat die REHACARE ihren Platz traditionell im Herbst. Vom 15.-18. Oktober war auch die IGA wieder in Düsseldorf dabei.

Bei den Dachverbänden gibt es Neuwahlen. Christoph Nachtigäller wird, nachdem er 30 Jahre als Geschäftsführer an der Spitze der BAG Selbsthilfe stand, zum neuen Vorsitzenden von ACHSE gewählt. Auf Landesebene wird Heribert Wettels, 2. Vorsitzender der IGA, Beisitzer im neu gewählten Vorstand der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg.

Eine flächendeckende Befragung der Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Erfahrung mit Arthrogryposis liefert im November aufschlussreiche Resultate, die allerdings nicht ganz überraschend sind: Es gibt viele Kliniken mit nur geringer Erfahrung und nur wenige Kliniken mit hohen Patientenzahlen.

Ende November wird Dr. Johannes Correll, Schirmherr der IGA, nach 21 Jahren als Chefarzt auch offiziell vom Behandlungszentrum Aschau verabschiedet.

Im Advent erhalten die IGA-Kinder bis 12 Jahre eine Überraschung per Post, nämlich das Igälchen als Stofftier. Und kurz vor Weihnachten erscheint schließlich noch die Winterausgabe des IGA-Boten, in dem unter anderem bereits das vorläufige Programm der 11. IGA-Familientagung im Mai 2009 veröffentlicht wird.

Der Vorstand der Interessengemeinschaft Arthrogryposis e. V. bedankt sich bei allen, die sich im vergangenen Jahr mit viel Engagement für den Verein eingesetzt haben!