Neue Kontakte, neue Erfahrungen - Regionaltreffen Berlin-Brandenburg
„Mit-Mensch-Hotel” in Berlin-Karlshorst
Was lange währte, wurde endlich gut: zum ersten Mal überhaupt seit Bestehen der
IGA wurde Ende Oktober endlich auch in Berlin ein Regionaltreffen durchgeführt, zu dem auch die Mitglieder und Interessenten aus Brandenburg herzlich eingeladen worden waren. Die beiden
IGA-Vorstandsmitglieder Katharina Engel,
Kontaktstelle Berlin, sowie Franziska Wüstefeld hatten alles organisiert und fleißig Einladungen per Brief verschickt.
Nette Gespräche bei Kaffee und Kuchen
Letztlich kamen 22 Gäste in Berlins Südosten. In Karlshorst trafen sich die
AMC-Betroffenen und ihre Verwandten und Freunde, das Hotel „Mit-Mensch” für Gäste mit und ohne Handicap bot den idealen Treffpunkt. Bei Café und Kuchen ließ es sich wunderbar plaudern, „alte
IGA-Hasen? gaben neuen Interessenten nützliche Tipps zum „Sich-Zurecht-Finden? in Berlin und Brandenburg. Auf besonders großes Interesse stießen mehrere Malbücher zum Thema „Schienen für
AMC-Kinder?, die eine Gastfamilie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter angefertigt hatte.
Mütter im Gespräch
Besonders wichtig war der Erfahrungsaustausch für eine noch sehr junge Mutter und ihren 2-jährigen Julian, der an
AMC leidet. Sie kam eher per Zufall zu dem Regionaltreffen und hatte erst wenige Wochen zuvor von der Existenz der
IGA mitbekommen. Julian war in einer Klinik in Berlins Südwesten zur Welt gekommen, und die dortigen Ärzte konnten sofort
AMC diagnostizieren. Seither wurde er zweimal dort operiert. Beim Regionaltreffen erfuhr sie von der Spezialklinik in Aschau. Zudem konnte der Tipp gegeben werden, sich im Sozialpädiatrischen Zentrum des Virchow-Klinikums in Berlin-Wedding über die nächsten Schritte, die vor dem kleinen Julian liegen, zu informieren: bald soll's in den Kindergarten gehen, und hierzu gibt die Anlaufstelle im Virchow-Klinikum wertvolle Empfehlungen.
Nachdem noch diverse technische Hilfsmittel wie Strumpfanzieher in verschiedensten Versionen über die Kaffeetische wanderten, wurde lebhaft geplaudert über die Barrierefreiheit in der Hauptstadt, über Erfahrungen mit Krankengymnastik und Ärgernisse mit Behörden. Nach etwa vier Stunden trennten sich dann die Wege, und allgemein war man sich einig: Neuauflage höchst erwünscht!
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