Behinderungen im Fokus
Walter Momper bei der Ausstellungseröffnung
Pünktlich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung ist am 3. Dezember im Berliner Abgeordnetenhaus die Ausstellung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin eröffnet worden. Zu sehen sind Plakate und Infotafeln der insgesamt 50 verschiedenen Mitgliedsvereine, darunter die
ACHSE und somit auch die
IGA. Für uns war Vorstandsmitglied Frank Preiss bei der feierlichen Eröffnung dabei.
Über 50 verschiedene Behinderungen im Fokus
Musikalisch untermalt von jungen Nachwuchsmusikern aus dem Berliner Bezirk Spandau hielt zunächst Parlamentspräsident Walter Momper eine Eröffnungsrede. Der ehemalige Regierende Bürgermeister nutzte die Gelegenheit und zog eine Bilanz der hauptstädtischen Integrationspolitik. „Es gibt natürlich weiterhin viel zu tun. Aber auch das bereits Erreichte darf man an solch einem Tag wie heute durchaus in Erinnerung rufen”, sagte der
SPD-Politiker.
Bunter Farbtupfer und „Hingucker”: die IGA-Stellwand
Besonders seit dem Mauerfall vor 18 Jahren, damals war Momper Regierender Bürgermeister, habe sich sehr vieles bewegt. Angefangen mit Absenkungen von Bürgersteigen bis hin zur Schaffung barrierefreier U- und S-Bahnhöfe könne man auf eine gute Bilanz zurückblicken. Doch nach wie vor gelte es, besonders die Barrieren in den Köpfen abzubauen. „Vielleicht kann dazu auch diese Ausstellung einen Beitrag leisten. Ich werde jedenfalls die Abgeordneten in diesem Hause dazu ermuntern, Ihre Ausstellung zu besuchen.”, versprach Momper.
Dem Grußwort und Dank des Vorsitzenden der
LV Selbsthilfe Berlin,
Dr. Schmidt, folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die Flure im zweiten Obergeschoss des Abgeordnetenhauses.
Frank Preiss war vor Ort
Die Bandbreite der hierbei präsentierten Behinderungsarten reicht von Gehörlosen über Blinde bis hin zu Rheumatikern, Spina Bifida-Betroffenen, Autisten, Spastikern, Kleinwüchsigen – und eben Arthrogryposis-Betroffenen. Mit Plakaten und Infowänden geben die verschiedenen Gruppen und Vereine Einblicke in ihre Arbeit und den jeweiligen Forschungsstand.
Ulrich und Mario Klingebiel haben die Stellwand aufgebaut
Noch bis zum 22. Dezember ist die Ausstellung im Berliner Abgeordnetenhaus bei freiem Eintritt geöffnet.
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